28 Mrz

Reise nach Europa

Als ich aufwachte, wurde mir klar, dass ich immer noch im Flugzeug saß und zum ersten Mal in meinem Leben nach Europa flog. Liam, mein Bruder überraschte mich zu meinem Geburtstag mit meiner Traumreise. Ich saß neben dem Fenster und mein Bruder neben mir. Sein Kopf lag auf meiner Schulter und er schlief immer noch.

Als wir in Berlin ankamen, gingen wir zuerst ins Hotel, um wegen des Jetlacks etwas Schlaf zu bekommen. Diesmal wachte Liam zuerst auf und machte sich bereit. Ich wachte gerade auf, als Luke, Liams bester Freund, der vor einem Jahr nach Deutschland gezogen war, kam.

Wir haben in einer deutschen Bäckerei gefrühstückt und sind dann durch Berlin gelaufen. Es war sehr laut und hektisch. Wir besuchten das „DDR-Museum“, die East Side Gallery und andere Orte, die mit der Teilung Deutschlands und der Wiedervereinigung zu tun haben. Es war wirklich interessant. Wir kannten die grundlegenden Fakten, aber es gab so viele Dinge, die wir einfach nicht wussten.

Der nächste Tag war auch sehr interessant. Wir fuhren nach Potsdam und besuchten das „Stasi-Museum“. Wir haben auch mit einem Mann gesprochen, der dort einmal inhaftiert war. Es hat uns sehr gefallen, weil es sehr interessant war zu hören, wie es war, dort zu sein und keine Freiheit zu haben, nur weil man das Land verlassen wollte.

Wir haben auch eine Freundin von Lukas namens Alissa getroffen. Sie ist wirklich nett und wir sind jetzt auch Freunde. Abends gingen wir auf eine Party. Es wurden schöne Lieder gespielt. Sie haben uns deutschen Tanz beigebracht. Ich glaube, wir haben die ganze Nacht getanzt und gelacht. Wir sind nicht ins Hotel zurück, weil es sehr spät war, aber wir schliefen bei Alissa.

Am nächsten Tag mussten wir bereits abreisen, da wir noch nach England wollten, weil wir eine andere Freundin besuchen wollten. Als wir in England ankamen, gingen wir sofort in unser Hotel, weil ich mich ein bisschen krank fühlte.

Ich schlief etwa zwei Stunden und danach besuchten wir Lucy. Wir gingen mit ihr in einen Park und liefen ein bisschen Schlittschuh. Sie hatte Schlittschuhe für uns alle. Wir haben auch viel geredet, und sie erzählte uns fröhlich, dass sie vor einem Monat mit der Einnahme von Östrogenen begonnen hat und in 6 Monaten eine Operation am Hintern hat. Wir haben uns auch für sie gefreut, denn sie musste sehr hart für ihre Rechte kämpfen, und sogar ihre Familie akzeptiert sie jetzt. Wir gingen in ihr Lieblingsrestaurant, um das zu feiern.

Am nächsten Tag hatte Lucy Geburtstag, also gingen wir abends mit ihr in den Musiksaal. Davor waren wir mit ihr in London einkaufen, auch wenn Liam und ich nicht wirklich gerne einkaufen, aber für unsere Freunde würden wir alles tun. Ich bin sehr froh, dass wir uns so nahe sind. Und ich bin auch froh, dass wir unsere Eltern davon überzeugen konnten, uns diese Reise machen zu lassen. Als der nächste Tag kam, mussten wir Lucy auch schon wieder verlassen, aber sie schien sehr glücklich zu sein, dass wir es geschafft haben. Vielleicht können wir sie bald wieder besuchen.

Von Lara Kirschnick